Der Prozess bestimmt die Wege
Der Agent kann nur einen der festen Ausgänge auslösen. Er kann keinen Pfad wählen, den niemand modelliert hat.
Setzen Sie KI-Agenten direkt in Ihre Workflows: Ein Agent prüft Anträge samt Anhang, schlägt in Ihren Daten und Wissensquellen nach, stellt Rückfragen und liefert ein geprüftes Ergebnis. Wohin es danach geht, legt Ihr Prozessmodell fest – nicht die KI.
Viele KI-Funktionen enden bei einem einzelnen Aufruf: Text rein, Text raus. Ein Agent kann mehr. Er arbeitet eine Aufgabe in mehreren Schritten ab, nutzt dafür freigegebene Werkzeuge und entscheidet selbst, wann er fertig ist oder einen Menschen braucht.
Im Workflow ist der Agent ein eigener Knoten. Sie beschreiben die Aufgabe in Klartext, wählen die Felder und Anhänge, die er sehen darf, und legen fest, welche Werkzeuge er nutzen darf. Sein Ergebnis landet in Feldern Ihres Workflow-Formulars und wird geprüft wie ein abgeschicktes Formular.
Danach geht es über feste Ausgänge weiter: Ergebnis, Rückfrage, Übergabe an einen Menschen, Grenze erreicht oder Fehler. Jeder Ausgang ist ein sichtbarer Pfad im Prozessmodell. So bleibt nachvollziehbar, was die KI getan hat. Und es bleibt kontrollierbar, was danach passiert.
agent_done agent_question agent_handover agent_limit agent_error Der Agent kann nur einen der festen Ausgänge auslösen. Er kann keinen Pfad wählen, den niemand modelliert hat.
Pflichtfelder, erlaubte Werte und Regeln kommen aus dem Workflow-Formular. Fällt das Ergebnis zweimal durch, übernimmt ein Mensch und sieht dabei den Entwurf.
Modellaufrufe, Werkzeugaufrufe, Laufzeit und Kosten sind je Lauf begrenzt. Die Installation setzt Obergrenzen, die kein Workflow überschreiten kann. Ist eine Grenze erreicht, geht der Fall über einen eigenen Ausgang weiter.
Läufe aufzeichnen und kostenlos wiedergeben. Feste Testantworten prüfen Pfade wie Rückfrage oder Grenze, ohne ein Modell aufzurufen.
Jeder Schritt im Protokoll, mit Token und Kosten, ohne Schlüssel oder Geheimnisse. In der Historie ist jede KI-Ausgabe als solche gekennzeichnet.
Jedes Modell mit OpenAI-kompatibler Schnittstelle: Azure OpenAI, Modellfarm im eigenen Haus, lokal betriebene Modelle. Kein automatischer Rückfall auf einen öffentlichen Anbieter.
Formulartexte, Anhänge und Suchergebnisse gehen als Daten mit Herkunft an das Modell, nicht als Anweisung. Wer einen Antrag schreibt, kann dem Agenten nichts befehlen.
Rückfragen und Übergaben sind modellierte Aufgaben mit festen Bearbeitern. Unter einer einstellbaren Vertrauensschwelle gibt der Agent ab, statt zu raten.
Ohne Freigabe liest der Agent nur, was der Knoten ihm gibt. Tabellen gibt man einzeln frei, auf Wunsch bis auf Feldebene.
Lesende Werkzeuge externer MCP-Server (z. B. Dokumentation, DMS, Suche). Ein Mensch gibt jedes Werkzeug einzeln frei. Ändert der Anbieter dessen Beschreibung, ist eine neue Freigabe nötig.
Zwischenstände erscheinen in der Historie des Falls. Bei langen Läufen werden ältere Suchergebnisse gekürzt, nachdem das Modell festhalten durfte, was es noch braucht.
Aufgabe, Eingaben mit Herkunft, Ergebnisabschnitt, Modell, Werkzeuge und Grenzen im Workflow-Editor. Auch ein KI-Assistent kann Agenten-Workflows anlegen; die Prüfung meldet dann fehlende Ausgänge und Freigaben.
Ein einzelnes KI-Modell klingt immer überzeugt, auch wenn es sich irrt. Die Workflow-Anwendung lässt deshalb bei wichtigen Schritten mehrere Agenten unabhängig voneinander arbeiten, auf Wunsch mit Modellen verschiedener Anbieter oder mit Ihrer eigenen Modellumgebung. Danach wertet der Prozess die Ergebnisse nach einer festen Regel aus, etwa einstimmig oder mit Mehrheit.
Sind sich die Agenten einig, läuft der Fall automatisch weiter. Sind sie es nicht, geht er an einen Menschen. Ein weiterer Agent bereitet dann die Entscheidung vor: Er zeigt, worin sich die Einschätzungen unterscheiden, und schlägt einen Weg vor. Antwortet ein Agent nicht rechtzeitig, wertet der Prozess nach Ablauf einer Frist aus, was vorliegt.
Jeder Schritt bleibt nachvollziehbar: Welches Modell wie entschieden hat und warum, steht in der Historie des Falls. Dieselben Bausteine nutzen Sie auch ohne KI, etwa wenn mehrere Abteilungen parallel Stellung nehmen sollen.
Ein Agent kann mehr als lesen und zusammenfassen: Er legt Kunden an, erstellt Angebote und stößt Freigaben an. Dafür geben Sie ihm Prozessschritte an die Hand, etwa „Kunde anlegen“ oder „Angebot versenden“. Jeden Schritt modellieren Sie wie gewohnt im Workflow: ob gespeichert wird, wer vorher zustimmen muss und wer eine Benachrichtigung bekommt.
Der Agent wählt selbst, welchen Schritt er wann braucht, und füllt die nötigen Angaben aus. Danach übernimmt der Prozess, und der Agent erfährt das Ergebnis. Lehnt die Vertriebsleitung ein Angebot ab, bessert er nach und reicht es erneut ein.
Die KI entscheidet, was zu tun ist. Ausgeführt wird es von Ihrem Prozess.
Drei Beispiele: Kundenstamm, Angebot mit Freigabe, zwei Angebote auf einmalVom Assistenten in der Fachanwendung bis zur KI, die den Prozess baut: wer anstößt, was der Agent darf, wer das letzte Wort hat.
Warum ein Modell allein nicht reicht und wie bei Uneinigkeit ein Mensch entscheidet.
Wie ein Agent Kunden anlegt und Angebote erstellt, ohne an Ihren Daten vorbeizuarbeiten. Mit drei Beispielen.
Schicken Sie uns einen komplexen Prozess. Es muss nicht Ihr interner sein – ein erfundener, ein öffentlich dokumentierter, einer aus einem alten Handbuch. Irgendeiner mit Rollen, Fristen und Freigaben. Je verzwickter, desto besser.
Sie bekommen ihn zurück: gebaut, von jeder Rolle durchgespielt, mit dem Prüfbericht und mit Testzugängen. Das gilt auch für einen Prozess mit Agent-Schritt: Die KI baut ihn und spielt ihn als jede Rolle durch. Pfade wie Rückfrage oder Grenze prüfen feste Testantworten, ohne ein Modell aufzurufen.
Was Sie bekommen und was nicht: Häufige Fragen